Schulstufen

日本語
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Einstufung

Die Schülerinnern und Schüler werden anhand ihres Alters und ihres Japanischniveaus in geeignete Klassen eingestuft. In einem Gespräch zwischen Schülerin bzw. Schüler, deren bzw. dessen Eltern, der 1. Vorstandsvorsitzenden und der Schulleitung wird geklärt, welche Klasse am besten geeignet ist. Vor der Anmeldung kann jedes Kind kostenlos probehalber zweimal am Unterricht teilnehmen.

 

Sollten Sie Interesse haben, Ihr Kind in die Ergänzungsschule zu schicken, melden Sie sich bitte bei der 1. Vorstandsvorsitzenden.

 

Derzeit gibt es 3 Schulstufen: Kindergarten, Grundschule und Mittelschule.

[Kindergarten]

Das Ziel ist es, die Kinder bis zu ihrer Einschulung auf das notwendige Sprachniveau zu führen, damit sie möglichst problemlos am Grundschulunterricht teilnehmen können. Zum Zeitpunkt des Eintritts in den Kindergarten sollte das Kind im April mindestens drei Jahre alt sein.

 

  Kindergarten (Jüngste Klasse): 

Kinder ab einem Alter von drei Jahren lernen hier umgangssprachliches Japanisch durch Geschichten, Lieder und Spiele.

 

  Kindergarten (mittlere Klasse):

Durch Vorlesen, Liedersingen und Spiele erweitern die Kinder ihren Wortschatz. Mal- und Schreibübungen fördern ihre Feinmotorik. Ferner lernen die Kinder die ersten Buchstaben kennen. Spielerisch soll ihr Interesse an der Hiragana-Schrift geweckt werden.

 

  Kindergarten (älteste Klasse/Vorschule):

Als Vorbereitung auf die erste Klasse lernen die Kinder, das Hiragana-Alphabet zu lesen. Spiele, Gruppenarbeit und Basteln sollen Gemeinschaftssinn, Sozialverhalten, Kreativität und Ausdrucksfähigkeit der Kinder fördern.

 

 

[Grundschule]

Wie in allen Klassen der Ergänzungsschule wird auch in der Grundschule Japanisch als Muttersprache unterrichtet. Innerhalb der begrenzten Unterrichtszeit lernen die Kinder die grundlegenden Inhalte der jeweiligen Jahrgangsstufe wie an regulären japanischen Schulen.Zum Zeitpunkt der Einschulung (jeweils im April) sollte das Kind sechs Jahre alt sein. Wie in Japan istdie Grundschule in sechs Jahrgangsstufen eingeteilt.

 

Der Lehrplan richtet sich nach den Anforderungen regulärer Grundschulen in Japan. Es werden japanische Schulbücher verwendet. Über die genauen Schwerpunkte und die Lehrmethode entscheidet die Lehrkraft. Da die Kinder in nur drei Wochenstunden den gleichen Unterrichtsstoff bewältigen müssen wie an regulären japanischen Schulen in Japan, spielen auch die Hausaufgaben, die fast jede Woche und auch in den Ferien erteilt werden, eine wichtige Rolle.

 

Damit die Kinder trotz der wenigen Unterrichtsstunden ihr Japanischniveau halten bzw. verbessern können, sind sie auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Dazu gehört z.B., dass zu Hause nach Möglichkeit Japanisch gesprochen wird und den Kindern japanische Bücher vorgelesen werden.

 

 

[Mittelschule]

Wie schon in der Grundschule, wird auch in der Mittelschule Japanisch als Muttersprache unterrichtet. Die Schüler lernen vermehrt abstrakte Begriffe – die Erweiterung des Wortschatzes und das Erlernen entsprechender Kanji sind daher vorrangig. Genauso wie schon in der Grundschule ist es daher wichtig, das in der Schule Gelernte zu Hause zu wiederholen und zu vertiefen.

 

Es gibt derzeit (Stand 2018) 2 Mittelschulklassen. Das Alter der Schüler ist zwar unterschiedlich, dennoch lernen alle gemeinsam. Das Kanji-Lernen weicht etwas vom Standard an regulären japanischen Schulen ab: Ziel des Unterrichts ist es, die Lesefähigkeit der Kanji zu fördern, d.h. alle Schüler lernen die neuen Kanji zu lesen. Bei der Schreibfähigkeit soll jeder einzelne Schüler je nach seinem Lernstand individuell gefördert werden.

 

Schulwechsel, Aufnahme eines Kindes innerhalb des Schuljahres

Wir  nehmen auch während des Schuljahres jederzeit Kinder auf, die von einer japanischen Grund- oder Mittelschule im In- oder Ausland oder von einer anderen Japanischen Ergänzungsschule kommen. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Gesprächstermin mit der Schulleitung und der 1. Vorstandsvorsitzenden.

 

Nähere Informationen erhalten Sie jederzeit bei der 1. Vorstandsvorsitzenden oder der Schulleitung